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Alle Jahre wieder erhellt im grauen Februar der Valentinstag die
Gemüter der Verliebten, der Blumen– und der
Schokoladenindustrie. Zahlreiche Gerüchte ranken sich um den Valentinstag, aber
was hat es mit diesem Tag denn nun wirklich auf sich? Und wie macht man
das Beste aus ihm?
Entgegen vieler Gerüchte ist der Valentinstag keine Erfindung
der Blumenindustrie oder Amerikas oder der
Süßwarenketten dieser Welt. Seinen Namen verdankt
der Valentinstag wohl dem heiligen Valentin, einem Bischof aus Rom, der
als Fürsprecher der Verlobten und der Eheleute gilt. Woher
aber die zahlreichen Bräuche stammen, die mit dem Valentinstag
einhergehen und übrigens nicht auf der ganzen Welt gleich
sind, ist nicht sicher. Es ist allerdings überliefert, dass
schon die Römer
am 14.02
allen weiblichen Mitgliedern der Familie Blumen schenkten.
In Deutschland wird der Valentinstag nach dem 2ten Weltkrieg von den
Amerikanern (wieder) übernommen und seitdem wird auch
hierzulande am 14.02 geschenkt, errötet und verwöhnt.
In Amerika starten mit der Frage „will you
be my valentine?“ die Dates am Valentinstag. Wie
bei einem „gewöhnlichen“ Date wird oft ins
Kino oder zum Essen gegangen, Händchen gehalten und sich
beschnuppert. Trotzdem ist der Valentinstag eine willkommene
Gelegenheit sich in einem besonders romantischen Outfit zu zeigen. Der
Spitzentrend, Pastelltöne
und romantische Kleider
passen an fast keinem Tag im Jahr so gut zueinander wie am Valentinstag.
In Japan werden am Valentinstag
die Männer von Frauen mit Schokolade
beschenkt. Dabei ist es üblich, dass man auch seinen
Vorgesetzten beschenkt. Die Frauen bekommen dann am 14. März
weiße Schokolade. Mit Verliebtheit hat das ganze weniger zu
tun, der Tag der Verliebten ist in Japan das Sternenfest
im Sommer.
Ein Mythos, der mit dem Valentinstag verbunden ist, besagt
übrigens, dass ein Mädchen den Mann, den sie am
Valentinstag als ersten sieht, heiraten wird. Also - je nachdem - Augen
auf oder zu!







