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Die korrekte Übersetzung von Sculptural lautet
„bildhauerisch“, in der Modesprache bedeutet das
„raffiniert geschnitten“ beziehungsweise
„mit einer außergewöhnliche
Form“. Vorreiter dieses Modetrends sind die spitzen
Schultern, die man diesen Winter auf fast allen Laufstegen sah und
denen man auch immer öfters auf unseren Straßen
begegnet. „Hauptsache extravagant“ lautet beim
Sculptural-Trend die Devise. Kleider sind nicht mehr einfach nur gerade
geschnitten, nein, sie erinnern an architektonisch beeindruckende
Bauwerke und kunstvoll gehauene Skulpturen. Besonders gerne werden
hierfür spitze Elemente verwendet. Abgesehen von den
berühmten Schultern gibt es eckig geschnittene Röcke
oder Kleider.
Doch nicht nur Ecken und Kanten werden beim
Sculptural-Trend eingearbeitet, die Designer verwenden auch runde
Elemente. Die Arme sind aufgebauscht, und die Röcke erinnern
an überdimensionale Kugeln. Kurz: alles, was mit geometrischen
Figuren zu tun hat, wird verwendet! Durch mehrere
Abschnürungen werden wunderschöne Effekte erzielt.
Doch es muss auch nicht gleich von Kopf bis Fuß extravagant
sein: Auch etwas dezentere Versionen mit zum Beispiel nur aufwendig
drapierten und verzierten Krägen bei Jacken
und Mäntel bietet der Sculptural-Trend.
Doch eines sollte der Trägerin bei dem Sculptural-Trend
durchaus bewusst sein: Mit diesem Trend wirst Du extrem viel
Aufmerksamkeit auf Dich ziehen; eine gehörige Portion
Selbstbewusstsein schadet also nicht.







